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Stadtgliederung


Innsbruck gliedert sich in neun Katastralgemeinden und Ortschaften, die aus ehemals selbständigen Gemeinden oder Gemeindeteilen gebildet wurden. Diese Katastralgemeinden bilden auch die Stadtteile Innsbrucks (§ 2 Gemeindegebiet Z. 2 Stadtrecht).

Die Katastralgemeinden sind noch in 20 Statistische Stadtteile (seitens der Stadtverwaltung), 42 statistische Bezirke und 178 statistische Zählsprengel (für die österreichweite amtliche Statistik) unterteilt. Diese Bezeichnungen werden zum Teil auch im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet, die Zählsprengel sind schlicht nummeriert.[2]
Ausnahmen stellen die Stadtteile Hungerburg und Olympisches Dorf dar, welche auf zwei Katastralgemeinden aufgeteilt sind.

Folgend sind die Katastralgemeinden mit einer Unterteilung in weitere übliche Stadtteile angegeben (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011

  • Innsbruck (Innenstadt) (18.524): Altstadt, Dreiheiligen, Saggen,
  • Wilten (15.772): Mentlberg, Sieglanger, Wilten West
  • Pradl (30.890): Pradler-Saggen, Reichenau, Tivoli (seit 2008)
  • Hötting (31.246): Höttinger Au, Hötting West, Hungerburg (Hoch-Innsbruck), Sadrach, Allerheiligen, Kranebitten
  • Mühlau (4.750): Hungerburg (Hoch-Innsbruck),
  • Amras (5.403): Roßau
  • Arzl (10.293): Neuarzl, Olympisches Dorf
  • Vill (535)
  • Igls (2.204)

Das Gebiet der Stadt Innsbruck von West nach Ost erstreckt sich über einen großen Teil des Inntals, neben dem bebauten Talboden auch über viel Bergraum.

Im Süden dehnt sich das Stadtgebiet über einen Teil des südöstlichen Mittelgebirges bis zum Abhang des Patscherkofels (2246 m ü. A.) aus, der jedoch nicht innerhalb der Gemeindegrenzen liegt.
Zum Stadtgebiet gehören auch noch ein Teil der Nordkette vom Kleinen Solstein (2637 m ü. A.) bis zur Rumer Spitze (2454 m ü. A.). Vom Hafelekarhaus (2269 m ü. A.), das mit der Nordkettenbahn erreichbar ist, führt ein Weg in etwa 10 Minuten zur 2334 m ü. A. hohen Hafelekarspitze.
Außerdem gehören heute fast[4] das ganze obere Gleirschtal, ein Nebental des Hinterautals östlich von Scharnitz sowie das vom Gleirschbach durchflossene Samertal und das Kleinkristental, die beide nördlich hinter der Nordkette liegen, zum Gemeindegebiet der Stadt. Dieses umfasst die Möslalm (1262 m ü. A.) sowie einen Teil der Gleirsch-Halltal-Kette vom Hohen Gleirsch (2492 m ü. A.) bis zur Sonntagkarspitze (2575 m ü. A.). Die 2638 m ü. A. hohe Westliche Praxmarerkarspitze bildet dabei den höchsten Punkt des Stadtgebiets. Dieses Gebiet ist auf Fahrwegen nur von Scharnitz erreichbar, wobei eine Rechtmäßigkeit der Aneignung dieser über der Wasserscheide liegenden Gemeindegebiete durch die Stadt Innsbruck (Gemeindegebiet von Scharnitz) bisher unklar ist.[5]
Dieser Raum umfasst etwa 30 km², also 1⁄3 des ganzen Stadtgebiets. Zusammen mit der Südflanke der Nordkette über der Stadt und den Vorbergen im Süden ist über die Hälfte des Stadtgebietes unbesiedeltes Bergland. Etwa 4.000 Hektar (40 km², 2⁄5) sind Waldfläche.[6]

Im Stadtgebiet liegen – ebenso für eine Mittelstadt besonders – auch etliche Almen, von denen fünf, Arzler Alm, Bodensteinalm, Froneben, Höttinger Alm und Möslalm, im Besitz der Stadt Innsbruck sind.





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